So bewirbst du dich in der Steuerkanzlei
Für deine Bewerbung als Steuerfachangestellte oder Steuerfachangestellter brauchst du einen übersichtlichen Lebenslauf und die angeforderten Zeugnisse. Beschreibe, welche Aufgaben du bisher übernommen hast und mit welchen Programmen du arbeitest. Ein Anschreiben fügst du hinzu, wenn die Kanzlei es verlangt. Hinweise der Bundesagentur für Arbeit

Diese Unterlagen brauchst du
Die Stellenanzeige oder das Bewerbungsformular gibt vor, was du einreichen sollst. So bereitest du die wichtigsten Unterlagen vor:
| Unterlage | Was hineingehört |
|---|---|
| Lebenslauf | Berufliche Stationen mit Zeiträumen, Ausbildung, konkrete Aufgaben und Softwarekenntnisse |
| Zeugnisse | Angeforderte Abschluss- und Arbeitszeugnisse sowie relevante Fortbildungen |
| Anschreiben, falls gewünscht | Warum die Stelle passt und welche Erfahrung du dafür mitbringst |
Ein Bewerbungsfoto ist freiwillig. Für den Versand per E-Mail eignen sich PDF-Dateien; im Online-Formular beachtest du die dort genannten Dateiformate und Größen. BA: Bewerbungsunterlagen
Lebenslauf für die Steuerkanzlei
„DATEV-Kenntnisse“ sagt wenig darüber aus, was du damit gemacht hast. Beschreibe stattdessen eine Aufgabe, die du selbst bearbeitet hast. Zum Beispiel:
„Laufende Finanzbuchhaltungen in DATEV bearbeitet und fehlende Belege direkt mit Mandanten abgestimmt.“
Passe das Beispiel an deine tatsächlichen Aufgaben an, etwa Finanzbuchhaltungen, Lohnabrechnungen oder die Mitarbeit an Jahresabschlüssen. Nenne auch, ob du Tätigkeiten selbstständig erledigt oder dabei zugearbeitet hast. Zwei oder drei konkrete Aufgaben pro Station helfen, deine Erfahrung einzuordnen.
Wenn du dich für eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten oder zum Steuerfachangestellten bewirbst, kannst du dafür Beispiele aus Praktika, Schulprojekten oder Nebenjobs nutzen: etwa die Arbeit mit Tabellen, das Prüfen von Unterlagen oder den Kontakt mit Kunden.
Anschreiben für die Steuerkanzlei
Falls ein Anschreiben verlangt wird, helfen dir drei kurze Absätze:
- Einstieg: Auf welche Stelle bewirbst du dich, und was interessiert dich daran?
- Erfahrung: Welches konkrete Beispiel aus deiner bisherigen Arbeit passt zu den Aufgaben?
- Abschluss: Ab wann kannst du anfangen? Nenne weitere Angaben, wenn die Ausschreibung danach fragt.
Wähle ein passendes Beispiel aus dem Lebenslauf aus und erkläre seinen Bezug zur neuen Stelle. So bekommt der Arbeitgeber eine zusätzliche Information, statt deine Stationen ein zweites Mal zu lesen.
Vor dem Absenden prüfen
- Stimmen Arbeitgeber, Stelle und deine Kontaktdaten?
- Sind alle Pflichtfelder ausgefüllt und die angeforderten Anlagen dabei?
- Lassen sich die Dateien öffnen und gut lesen?
- Sind Datumsangaben und Dateinamen eindeutig, etwa „Lebenslauf Anna Muster.pdf“?



